Gefühl der Freiheit und die perfekte Stadt
In der Berliner Morgenpost kommen tagtäglich in der Rubrik "Guten Morgen, Berlin! - Die Welt zu Gast in der Hauptstadt" Ausländer zu Wort, die hier leben und arbeiten.
Zwei Kommentare der letzten Wochen fand ich besonders treffend. Sie haben einfach das Lebensgefühl, das sich auch habe und mich hier hält auf den Punkt gebracht:
"Was ich an Berlin mag: Die ganze Stadt. Ich bin nach Berlin gekommen und habe mich sofort in die Stadt verliebt. Die Menschen waren mir gegenüber sehr offen. berlin ist gegenüber meiner Heimatstadt Buenos Aires die perfekte Stadt. Buenos Aires ist sehr anstrengend, laut und hektisch. Hier dagegen schließt das ganze Angebot die Ruhe nicht aus. Es gibt viele kulturelle Ereignisse und ein reichhaltiges Nachtleben, dennoch kann man seine Ruhe haben. Ich kann trotz Hochhäuser den Himmel sehen und ich kann atmen. Möchte ich in die Natur, bin ich schnell im Wald. Berlin scheint außerdem noch sehr jung und ich kann an seiner Entwicklung teilhaben. Das ist doch super.
Was ich an Berlin nicht mag: Die Menschen können nicht zufrieden sein mit dem, was sie haben, obwohl das sehr viel ist (das gilt übrigens für fast alle Deutschen, Anmerk. des Spreekönigs)." (Virgina Garfunkel, Argentinien)
"Was ich an Berlin mag:
Berlin hat mir so ein Gefühl der Freiheit gegeben, das ich in meinen früheren Wohnorten nie erlebt habe. Das mag ich wirklich sehr an dieser Stadt. Hier darf man ungeniert man selbst sein. Mir gefällt auch, dass es nach zwei Jahren in dieser Stadt immer noch neue Ecken zu entdecken gibt, in denen ich früher nie war. Wenn man sich hier langweilt, ist man selber schuld. Jeder kann hier tolle Freizeitbeschäftigungen für sich finden."
Berlin, ick liebe dir!
Noch ein Surftipp für die Freunde der Latin-House-Musik, gemischt von nem mexikanischen Bekannten: www.michel.dj


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